In dem schwarzen Wagen starben drei Menschen, zwei wurden schwer verletzt.
In dem schwarzen Wagen starben drei Menschen, zwei wurden schwer verletzt. Bild © hr

Auf einer Bundesstraße zwischen Fulda und Hünfeld sind drei Menschen bei einem Unfall getötet worden. Sie saßen auf der Rückbank eines Autos, das in ein missglücktes Überholmanöver geraten war. Vier Menschen wurden verletzt, zwei schwer.

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Der Unfall, an dem insgesamt drei Autos beteiligt waren, ereignete sich am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr auf der B27 zwischen Fulda und Hünfeld, wie ein Polizeisprecher www.readitnow.info sagte.

Den Ermittlungen zufolge hatte nahe Petersberg-Marbach (Fulda) ein Pkw zum Überholen angesetzt. Wie ein Sprecher sagte, übersah die 30 Jahre alte Fahrerin offenbar, dass neben ihr bereits ein Auto am Überholen war. Ihr Pkw streifte das andere Auto, das dabei auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Die Bundesstraße ist an der Stelle dreispurig.

Im Auto eingeklemmt

Im Gegenverkehr prallte der mit fünf Männern besetzte Wagen gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Von den fünf Insassen starben die drei, die auf der Rückbank saßen, noch an der Unfallstelle. Die Männer waren 22, 53 und 45 Jahre alt. Der 20-jährige Fahrer und der 42-jährige Beifahrer wurden schwer verletzt. Die Fahrzeuginsassen wurden in dem Auto eingeklemmt und mussten von den Rettungskräften befreit werden. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser geflogen. Die Männer waren Arbeitskollegen in der gleichen Firma.

Der 36 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Autos wurde leicht verletzt. Die 30-Jährige schwangere Frau aus dem ersten Auto erlitt einen Schock. Bei dem Wagen mit den fünf Unfallopfern handelte es sich offenbar um einen Firmenwagen. Die Identität der Insassen war zunächst noch unklar. Eventuell seien darin Bauarbeiter auf dem Heimweg unterwegs gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Bundesstraße 27 war über Stunden gesperrt. In der Nacht zum Samstag wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben. Mehr als sieben Stunden waren Helfer im Einsatz, um mit Spezialmaschinen die Strecke zu säubern, wie ein Sprecher der Polizei in Fulda am Samstag mitteilte.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, die fünf Unfallopfer hätten in dem entgegenkommenden Wagen gesessen. Dies wurde korrigiert.