Die Werksfeuerwehr am Montag auf dem Allessa-Gelände im Einsatz.
Die Werksfeuerwehr am Montag auf dem Allessa-Gelände im Einsatz. Bild © picture-alliance/dpa

Nach dem Chemieunfall in Frankfurt-Fechenheim am Montag steht die Ursache fest. Nach Angaben des betroffenen Konzerns hat eine fehlerhafte Messanzeige dazu geführt, dass schwefelsäurehaltiger Rauch austrat.

Ein fehlerhaftes Messgerät an einer Rohrleitung war Ursache für den Chemie-Unfall am Montag im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Das teilte der betroffene Konzern Allessa am Dienstag mit. Dadurch sei es zu einem Leck gekommen, aus dem eine schwefelsäurehaltige Rauchwolke austrat.

Kaputtes Gerät ausgetauscht

Den Einsatzkräften gelang es, das Leck nach rund drei Stunden abzudichten. Das defekte Gerät wurde ausgetauscht, wie eine Unternehmenssprecherin sagte. Rund 80 Mitarbeiter der Werksfeuerwehr und der Frankfurter Berufsfeuerwehr waren im Einsatz, um die Rauchwolke mit Wasser niederzuschlagen.

Außerhalb des Werks wurden am Montagnachmittag keine gesundheitsgefährenden Werte festgestellt. Die Feuerwehr gab Entwarnung. Die Menschen in der Umgebung waren vorher durch einen Sirenenton gewarnt und aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der schwefelsäurehaltige Stoff reizt die Atemwege.

Sendung: hr-iNFO, 08.01.2019, 16.00 Uhr