Marco Russ
Bild © picture-alliance/dpa

+++ Russ träumt von Champions League +++ Eintracht-Spiel wohl in Charkiw +++ "Schachtar ist eigentlich eine Champions-League-Mannschaft" +++ Eintracht trifft auf Donezk +++ Hasebe dreht Laufrunden +++ Auch Russ verlängert in Frankfurt +++

+++ Russ träumt von Champions League +++

Für Eintracht-Profi Marco Russ haben die Frankfurter das Zeug für die Königsklasse. "Wenn wir weiterspielen wie zuletzt, haben wir sogar eine Chance auf die Champions League", sagte der Routinier. Trainer Adi Hütter setze der Mannschaft nach oben keine Grenzen. Am Mittwoch im Nachbarschaftsduell bei Mainz 05 wollen die Frankfurter den nächsten Dreier einfahren. Man fahre mit "viel Power" zu den Rheinhessen, so Russ. "Wenn wir so auftreten wie gegen Leverkusen, dann mache ich mir keine Sorgen", meinte der 33 Jahre alte Abwehrspieler angesichts der überzeugenden Leistung beim 2:1-Heimsieg über die Werkself.

+++ Eintracht-Spiel wohl in Charkiw +++

Die Eintracht wird vorbehaltlich der politischen Situation in der Ukraine das Hinspiel in der ersten K.o.-Runde der Europa League bei Schachtar Donezk in Charkiw bestreiten. Wie der Club am Montag mitteilte, wird die Partie am 14. Februar 2019 um 21 Uhr (22 Uhr Ortszeit) angepfiffen. Das Rückspiel ist für den 21. Februar (18.55 Uhr) terminiert. Wegen des Kriegsrechts in Teilen der Ukraine hatte die Europäische Fußball Union zuletzt zwei Spiele an andere Orte verlegt. Auch Hoffenheim musste am 19. September in der Champions League das Auswärtsspiel gegen Schachtar (2:2) in Charkiw austragen. Das auf 30 Tage verhängte Kriegsrecht soll allerdings am 26. Dezember auslaufen, also lange vor dem Spiel.

+++ "Schachtar ist eigentlich eine Champions-League-Mannschaft" +++

Bei Eintracht Frankfurt ist der Respekt vor dem kommenden Europa-League-Gegner Schachtar Donezk groß. "Sie sind Meister in der Ukraine und eigentlich eine Champions League-Mannschaft", sagte Trainer Adi Hütter. Mit Young Boys Bern habe er den ukrainischen Serienmeister einmal geschlagen, so Hütter. "Das ist mir noch in guter Erinnerung. Donezk spielt einen schnellen, technisch guten Fußball. Ich denke, unsere Chancen stehen 50:50." Auch Außenverteidiger Danny da Costa kennt die Ukraine aus seiner Zeit bei Leverkusen und warnt vor den schwierigen Bedingungen im Winter. "Wir haben damals gegen Charkiw bei minus 17 Grad gespielt."

+++ Eintracht trifft auf Donezk +++

Die Frankfurter Eintracht trifft in der ersten K.o.-Runde der Europa League auf den ukrainischen Club Schachtar Donezk. Das ergab die Auslosung am Montag in Nyon in der Schweiz. Hin- und Rückspiel des Sechzehntelfinales werden am 14. und 21. Februar 2019 ausgetragen, Frankfurt muss dabei zunächst auswärts antreten. Die genauen Anstoßzeiten will der europäische Fußballverband UEFA noch an diesem Montagnachmittag bekanntgeben. Mit sechs Siegen in sechs Spielen gegen Olympique Marseille, Lazio Rom und Apollon Limassol hatte die Eintracht die Gruppenphase souverän gemeistert.

+++ Hasebe dreht Laufrunden +++

Bei der Frankfurter Eintracht war einen Tag nach dem 2:1-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen und zwei Tage vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 am Mittwoch (20.30 Uhr) Trainings-business as usual angesagt. Die Profis, die beim Kraftakt gegen die Werkself zum Einsatz kamen, regenerierten im Inneren der Frankfurter Arena. Die Reservisten absolvierten derweil eine Einheit auf dem Trainingsplatz. Auch Makoto Hasebe, der den Rest der Hinrunde wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel verpassen wird, war im Freien zu sehen: Der Defensiv-Allrounder drehte einige Laufrunden.

Und da läuft der andere Verlängerer: Makoto dreht immerhin schon wieder seine Runden. Spielen soll er laut Trainer Adi dieses Jahr aber nicht mehr.

+++ Auch Russ verlängert in Frankfurt +++

Eintracht Frankfurt hat den auslaufenden Vertrag mit Marco Russ vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Juni 2020 verlängert. "Marco ist ein Frankfurter Urgestein und hat sehr viel mit dem Club erlebt", sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Montag in einer Mitteilung des Vereins über den Abwehrspieler. "Für viele junge Spieler ist er mit seinem großen Erfahrungsschatz ein wichtiger Bezugspunkt und nimmt eine wichtige Rolle als regionaler Anker in unserer internationalen Truppe ein." Russ kam 1996 aus der Jugendabteilung des VfB Großauheim zur Eintracht. Seit der Saison 2004/2005 ist der heute 33-Jährige Profi. Bereits am Sonntag hatte Makoto Hasebe seinen Vertrag ebenfalls um ein Jahr bis 2020 verlängert.

+++ Eintracht wartet auf Zwischenrunden-Gegner +++

Die Blicke von Fans, Spielern und Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht gehen an diesem Montag gespannt nach Nyon. In der Schweiz wird ab 13 Uhr die erste K.o.-Runde der Europa League ausgelost. Der Pokalsieger hat in der Gruppenphase einen historischen Siegeszug gelandet und alle sechs Partien gewonnen. "Es sind viele gute und unangenehme Gegner im Topf", sagte Trainer Adi Hütter. Mögliche Konkurrenten im Sechzehntelfinale sind unter anderem die Istanbuler Clubs Galatasaray und Fenerbahce, der FC Brügge, Sporting Lissabon oder Celtic Glasgow.

+++ Reutershahn im heimspiel! +++

Eintracht Frankfurts Co-Trainer Armin Reutershahn ist am Montag im heimspiel! des hr-fernsehens zu Gast. Themen sind das erfolgreiche Jahr 2018 der Frankfurter Fußballer, die Auslosung der ersten K.o.-Runde der Europa League und die noch anstehenden Ligaspiele gegen Mainz und München. Beginn der Sendung ist um 22.30 Uhr.

+++ Frankfurter Sieg in fünf Punkten +++

Wieder in der Spur: Die Frankfurter Eintracht hat dem Auswärtssieg im Europapokal bei Lazio Rom auch in der Bundesliga ein Erfolgserlebnis folgen lassen und nach zuletzt zwei Niederlagen wieder ein Ligaspiel gewonnen. Das 2:1 gegen Leverkusen war eine Partie, die Spaß machte, weh tat und gleich zwei Matchwinner hervorbrachte. Wir haben das Spiel in den fünf wichtigsten Punkten zusammengefasst und analysiert.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 16. DEZEMBER

+++ Eintracht im Endspurt ohne Hasebe +++

Eintracht Frankfurt muss in den verbleibenden Bundesliga-Spielen in Mainz und gegen München auf Makoto Hasebe verzichten. Der Abwehrchef werde wegen muskulärer Probleme weiter ausfallen, sagte Trainer Adi Hütter nach dem Sieg gegen Leverkusen. Hasebe hatte sich im Europacup bei Lazio Rom am hinteren Oberschenkel verletzt.

+++ Hütter sieht "tolles Fußballspiel" +++

Nach dem 2:1 gegen Leverkusen hatte Eintracht-Trainer Adi Hütter ein Sonderlob für den Gegner parat. "Ich muss beiden Mannschaften ein Kompliment aussprechen für ein tolles Fußballspiel, in dem über 90 Minuten immer wieder unglaublich nach vorne gespielt wurde." Angesichts der Chancen und speziell aufgrund der zweiten Halbzeit sei der Sieg für sein Team verdient gewesen, ergänzte Hütter: "Wir hätten den Sack früher zu machen müssen, und hinten raus hat uns Kevin Trapp den Sieg festgehalten." Torschütze Danny da Costa sprach hinterher von einem "Riesenspiel" der Frankfurter: "Wir wussten, dass Leverkusen ein Team mit viel Qualität ist und wollten den Schwung von Rom unbedingt mitnehmen. Diesen Schwung möchten wir nun auch in die nächste Woche mitnehmen und die Hinrunde sehr gut abschließen."

Videobeitrag
Adi Hütter in der PK

Video

zum Video Eintracht gegen Leverkusen - die PK nach dem Spiel

Ende des Videobeitrags

+++ Eintracht kämpft Leverkusen nieder +++

Die Frankfurter Eintracht hat ihren kleinen Hänger in der Bundesliga überwunden. Nach zwei Niederlagen am Stück setzten sich die Hessen gegen Bayer Leverkusen mit 2:1 durch und bleiben damit in Tuchfühlung zu den Champions-League-Plätzen. In einer umkämpften Partie brachte Danny da Costa die Frankfurter nach 28 Minuten in Führung. Filip Kostic erhöhte nach der Pause auf 2:0 (57.). Karim Bellarabi sorgte mit dem Anschlustreffer (65.) für neue Hoffnung bei den Gästen. In der Folge vergaben die Hessen mehrfach die Chance zum vorentscheidenden 3:1 und machten so die Partie unnötig spannend. Kurz vor dem Abpfiff scheiterte Kevin Volland an Eintracht-Keeper Kevin Trapp, der damit den Sieg der Frankfurter festhielt.

+++ Hasebe verlängert um ein Jahr +++

Abwehrstratege Makoto Hasebe bleibt der Eintracht ein weiteres Jahr erhalten. Die 34 Jahre alte Japaner verlängerte vor dem Heimspiel der Hessen am Sonntagabend gegen Bayer Leverkusen seinen auslaufenden Vertrag bis 30. Juni 2020. Damit geht Hasebe ab kommenden Sommer in seine sechste Saison am Main. Die Eintracht-Fans quittierten die vor dem Anpfiff verkündete Meldung im Stadion mit großem Jubel, als Hasebe auf dem Rasen einen Pokal für "Asiens besten Fußballer des Jahres 2018" entgegennahm. Der Defensivspezialist konnte gegen Leverkusen verletzungsbedingt nicht auslaufen. Der Japaner musste am Donnerstag im Europa-League-Spiel bei Lazio Rom (2:1) angeschlagen vom Platz. "Makoto hat bislang in dieser Saison gezeigt, dass er auch mit 34 Jahren noch ein Leistungsträger in unserem Team sein kann. Er hat großen Anteil daran, dass wir mit einer stabilen Defensive agieren", sagte Sportvorstand Fredi Bobic.

+++ Eintracht startet ohne Jovic +++

Zum ersten Mal seit Anfang Oktober sitzt Luka Jovic bei der Eintracht zu Beginn eines Bundesliga-Spiels nur auf der Ersatzbank. Für den Serben rückt Landsmann Mijat Gacinovic im Heimspiel gegen Leverkusen (18 Uhr) in die Startelf. Für den verletzten Abwehrchef Makoto Hasebe beginnt Carlos Salcedo. Jonathan de Guzman sitzt nach überstandener Muskelverletzung ebenfalls wieder auf der Bank.

Weitere Informationen

So spielt die Eintracht

Trapp – Salcedo, Falette, N’Dicka – da Costa, Fernandes, Willems, Kostic – Gacinovic – Haller, Rebic

Ende der weiteren Informationen

+++ Schuster: "Stolz auf meine Mannschaft" +++

Lilien-Trainer Dirk Schuster ist mit den Comeback-Qualitäten seiner Mannschaft zufrieden. "Ich bin ein wenig stolz auf meine Mannschaft, die sich den Punkt absolut verdient hat", sagte der Coach nach dem 2:2 des SV98 in Aue. "Es war ein Spiel, das gefühlsmäßig schwer zu verarbeiten ist." Auch Kapitän Aytac Sulu fand lobende Worte, dass sein Team nie den Kopf in den Sand gesteckt hat. "Wir haben eine sehr gute Moral bewiesen – und hätten das Spiel am Ende auch noch gewinnen können", befand der Innenverteidiger.

+++ Darmstadt belohnt sich mit Punkt in Aue +++

Der SV Darmstadt 98 hat im Auswärtsspiel beim Zweitliga-Tabellennachbarn Erzgebirge Aue mit einem Remis für seine Moral belohnt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster kam nach einem 0:2-Rückstand am Sonntag noch zu einem 2:2-Unentschieden. Nach dem fünften Spiel ohne Sieg bleiben die Lilien auf Rang 13. Die 7.400 Zuschauer sahen eine schwache erste Hälfte ohne viele Höhepunkte. Die Schlussphase entschädigte aber für vieles: Nach Testroets Doppelpack für Aue (50., 64.) besorgten Immanuel Höhn (76.) und Marvin Mehlem (78.) per Doppelschlag den Endstand.

+++ Sulu ersetzt Rieder +++

Der SV Darmstadt 98 setzt im Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue (Sonntag, 13.30 Uhr) wieder auf Aytac Sulu. Der Kapitän kehrt nach abgesessener Gelbsperre in die Innenverteidigung der Lilien zurück. Dafür nimmt Tim Rieder auf der Bank Platz. Sandro Sirigu darf weiter die rechte hintere Außenbahn beackern.

So spielen die Lilien: Heuer Fernandes – Sirigu, Sulu, Höhn, Holland – Kempe, Stark – Heller, Wurtz, Jones – Dursun

+++ Das Wichtigste zu #SGEB04 +++

Winter-Endspurt in der Fußball-Bundesliga! Eintracht Frankfurt stehen bis zur Weihnachtspause noch drei Partien ins Haus. Der erste Gegner ist am Sonntag (18 Uhr) Bayer Leverkusen. Wie die Hessen kommen auch die Rheinländer mit Rückenwind aus der Europa League. Rein tabellarisch hat die Eintracht die Nase vorne. Die jüngere Statistik spricht hingegen für die Gäste. Das Wichtigste zu #SGEB04 lesen Sie hier.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 15. DEZEMBER

+++ Dursun entschied sich gegen Aue +++

Lilien-Stürmer Serdar Dursun wäre im Sommer beinahe zum kommenden Gegner der Lilien, zu Erzgebirge Aue, gewechselt. "Ich hatte zwei Anfragen. Mit Aues Trainer Daniel Meyer hatte ich auch super Gespräche. Ich war sogar mit meiner Frau einen Tag in Aue, habe mir das angeschaut und alle kennengelernt", . Die Tradition der Lilien und das Gespräch mit Trainer Dirk Schuster hätten ihn aber doch zu einem Wechsel nach Darmstadt bewegt. Seine Entscheidung hat er nicht bereut: "Wenn man das jetzt betrachtet, habe ich alles richtig gemacht. Ich spiele, ich fühle mich wohl, die Mannschaft hat mich gut aufgenommen."

+++ Gacinovic erhöht Konkurrenzkampf +++

Eintracht-Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic hat mit einer starken Leistung in der Europa League gegen Lazio Rom überzeugt. "Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht und ein tolles Tor erzielt", lobte Trainer Adi Hütter. Der Serbe könnte somit im kommenden Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen eine Option für die Startelf sein. Das Angriffstrio Sébastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic wusste zuletzt nicht bedingungslos zu überzeugen, zudem ist nicht ganz klar, ob Jonathan de Guzmán seine muskulären Probleme schon komplett auskuriert hat. Gacinovic hat sich für weitere Einsätze angeboten.

+++ Eintracht-Fan lässt sich Abschlusstabelle tätowieren +++

Eintracht-Fan Jens Pohl wird zu seinem Wort stehen und sich die Abschlusstabelle der Europa-League-Gruppe H tätowieren lassen. "Ich werde das wahrscheinlich im Kontext eines größeren Eintracht-Tattoos auf den Unterarm machen", kündigte Pohl im Gespräch mit hr3 an. Der Potsdamer hatte nach dem ersten Sieg gegen Lazio Rom vollmundig angekündigt, sich das Tattoo stechen zu lassen, falls die Eintracht die Gruppenphase mit sechs Siegen beendet. Nach dem 2:1-Erfolg in Rom bekam er kurz nasse Füße, besann sich aber nun eines besseren. Er werde für das kommende Jahr einen Termin ausmachen und hr3 das Ergebnis dann per Foto zusenden, versprach Pohl.

Ein normales Eintracht Tattoo geht doch auch klar, oder?

+++ Bericht: Jovic auf der Liste von Real Madrid +++

Real Madrid hat offenbar Eintracht-Stürmer Luka Jovic ins Visier genommen. Dies berichtet die spanische Onlinezeitung . Der Serbe solle demnach optimal ins Anforderungsprofil passen. Jovic spielt mit 15 Pflichtspieltoren eine bislang sehr starke Saison für die Hessen. Gute Chancen auf eine Verpflichtung rechnen sich die Madrilenen aus, weil die Beziehung zur Eintracht als hervorragend gelten. Die Frankfurter kündigten mehrfach an, den 20 Jahre alten Angreifer nach zweijähriger Leihe fest verpflichten und rund acht Millionen Euro an Benfica Lissabon überweisen zu wollen. Ob sie Jovic langfristig binden können, hängt auch vom sportlichen Erfolg ab. "Wenn wir die Champions League erreichen, werden sie mich hier nicht los", sagte er zuletzt.

+++ Eintracht meldet ausverkauft bis zum Europa-League-Halbfinale +++

Bereits vor der Auslosung zum Sechzehntelfinale der Europa League am kommenden Montag in Nyon hat die Frankfurter Eintracht alle "Blind Date Pässe" verkauft. Dies teilte der Verein per Pressemitteilung mit. Damit sind sämtliche denkbaren weiteren Heimspiele der Europa League 2018/19  einschließlich eines möglichen Halbfinales - bis auf noch zurückzuhaltende Ticketkontingente – bereits jetzt ausverkauft. Allerdings drohen der Eintracht Strafen von der UEFA. Die vergangene Partie gegen Lazio Rom wurde überschattet von schlimmen Szenen im und um das Stadion herum.

+++ Hradecky würde Jovic verpflichten +++

Lukas Hradecky kehrt am Sonntag (18 Uhr) mit Bayer 04 Leverkusen für einen Tag zu seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt zurück. Der Torhüter muss sich dabei möglicherweise auf viel Arbeit einstellen, schließlich stellen die Hessen mit der "Büffelherde" eine der stärksten Angriffsreihen der Bundesliga. Vor allem Luka Jovic hat es Hradecky angetan. Er verriet, dass er ihn sofort verpflichten würde. "Der ist jung, hat so viel Potenzial. Der haut die Dinger einfach rein. Sowas habe ich noch nie gesehen", sagte der 29-Jährige dem Online-Magazin . Hradecky wechselte 2015 von Bröndby IF nach Frankfurt und verließ den Klub drei Jahre später ablösefrei in Richtung Leverkusen.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 14. DEZEMBER

+++ UEFA behandelt Eintracht-Fall am 10. Januar +++

Die Auseinandersetzungen rund um das Eintracht-Spiel bei Lazio Rom werden von der UEFA am 10. Januar behandelt. Das teilte der Fußballverband dem hr-sport am Freitagabend auf Anfrage mit. Insgesamt werden den Frankfurter Anhängern vier Dinge vorgeworfen: Pyrotechnik, das Betreten des Innenraums, das Werfen von Gegenständen und allgemeine Schäden. Fragen nach dem möglichen Strafmaß beantwortete die UEFA nicht. Offen blieb auch, ob Vergehen aus vorherigen Spielen zu einer Strafe addiert werden.

+++ Leverkusen bangt um Abwehrchef Sven Bender +++

Bayer Leverkusen bangt für das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag um Abwehrchef Sven Bender. "Hinter ihm steht noch ein großes Fragezeichen", sagte Trainer Heiko Herrlich am Freitag. Bender wird nach wie vor von Sprunggelenksproblemen geplagt, wegen denen er zuletzt das Ligaspiel gegen den FC Augsburg (1:0) und das Gruppenfinale der Europa League bei AEK Larnaka (5:1) verpasste.

+++ Hasebe fällt gegen Leverkusen aus +++

Videobeitrag
Eintracht-Trainer Adi Hütter

Video

zum Video Die Eintracht-Pressekonferenz vor dem Bayer-Spiel

Ende des Videobeitrags

Eintracht Frankfurt muss im Spiel gegen Leverkusen am Sonntag (18 Uhr) und womöglich darüber hinaus auf Makoto Hasebe verzichten. "Wir können noch keine genauen Infos über seine Verletzung geben", sagte Trainer Adi Hütter am Freitag. Ob der Japaner, der sich beim Sieg in Rom (2:1) eine Muskelverletzung zuzog, in den Spielen gegen Mainz und München mitwirken könne, sei offen. Gegen Lazio habe sein Team aber bewiesen, dass es auch ohne mehrere Leistungsträger bestehen könne. "Alle, die reingekommen sind, haben sich reingehauen", so Hütter. Jonathan de Guzman könnte bei den Hessen nach muskulären Problemen in den Kader zurückkehren.

+++ Lilien müssen nach Aue +++

Trainer Dirk Schuster rechnet im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn Erzgebirge Aue mit einer schwierigen Aufgabe für Zweitligist SV Darmstadt 98. Sein Team sei gewarnt, Aue habe beim 5:0-Auswärtssieg gegen Greuther Fürth "eine überragende Leistung" gezeigt, sagte der Trainer des Tabellen-13. am Freitag. Trotzdem wolle man in der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) unbedingt punkten, um die Vorrunde "mit einem guten Abstand nach unten" abzuschließen. Derzeit trennen Darmstadt sieben Zähler vom Abstiegsrelegationsplatz. Ins Team zurückkehren wird Kapitän Aytac Sulu nach abgesessener Gelbsperre. Dagegen wackeln Marcel Franke (Wade) und Slobodan Medojevic (Adduktoren).

+++ 15 Eintracht-Fans festgenommen +++

Für einige Problemfans von Eintracht Frankfurt werden die Krawalle rund um das Europa-League-Spiel am Donnerstag bei Lazio Rom (2:1) ein juristisches Nachspiel haben. Nach Angaben der römischen Polizei wurden "um die 15 Personen" festgenommen. Die Beamten beschlagnahmten zudem Feuerwerkskörper und Rauschgift. Bereits vor der Partie war es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Dabei waren fünf Eintracht-Anhänger festgenommen worden. Auch während des Spiels zündeten Frankfurter Fans Pyrotechnik, die Polizei marschierte im Innenraum auf. Ein Eintracht-Anhänger wurde beim Versuch des Platzsturms festgenommen.

Weitere Informationen

Die Analyse zum Eintracht-Sieg

Die Freude über den Sieg der Eintracht wird durch den Rauch der Böller in Rom und die Sorge um Abwehrchef Hasebe getrübt. Hier geht's zur Analyse in fünf Punkten.

Ende der weiteren Informationen

+++ Abschlusstabelle als Tattoo: Eintracht-Fan in der Pflicht +++

Für einen Fan der Frankfurter Eintracht könnte sich der Durchmarsch des Clubs in der Europa-League-Gruppenphase im Nachhinein als schmerzhaft erweisen. Auf Twitter erklärte der nämlich, er habe im Vorfeld der Saison angekündigt, sich die Abschlusstabelle der Gruppe H tätowieren lassen zu wollen, sollte die Eintracht ohne Punktverlust bleiben. Als der Sieg in Rom unter Dach und Fach war, bekam er offenbar nasse Füße und te: "Ein normales Eintracht Tattoo geht doch auch klar, oder?" Wir sagen: Wettschulden sind Ehrenschulden.

Ein normales Eintracht Tattoo geht doch auch klar, oder?

+++ Bericht: Eintracht an Aribo dran +++

Eintracht Frankfurt soll laut einem englischen Medienbericht ein Auge auf Mittelfeldspieler Joe Aribo vom Drittligisten Charlton Athletic geworfen haben. Der Bundesligist sei an einer Verpflichtung des 22-Jährigen interessiert, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, berichtete der Daily Mirror. In dieser Saison kam Aribo 20 Mal im zentralen Mittelfeld zum Einsatz und erzielte dabei fünf Tore.

+++ Russ schielt nach Istanbul und Glasgow +++

Die Auslosung zur K.o.-Phase in der Europa League wirft ihre Schatten voraus. Bevor am Montag die Loskugeln gezogen werden, hat sich Eintracht-Profi Marco Russ zu seinen persönlichen Wunschgegnern geäußert. "Wir werden das alle verfolgen, weil wir auf eine tolle Mannschaft wie etwa aus Istanbul oder Celtic Glasgow hoffen, wo die Stimmung toll ist", sagte der Verteidiger. "Andererseits hofft man vielleicht auf einen etwas leichteren Gegner." Die Eintracht zählt nach dem Durchmarsch in Gruppe H zu den gesetzten Teams, könnte aber dennoch auf Champions-League-Absteiger wie etwa Brügge oder Donezk treffen.

Videobeitrag
lazio-sge

Video

zum Video Russ: "Jetzt sind wir gut gerüstet"

Ende des Videobeitrags