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Marco Russ ist bereit für sein drittes Finale. Bild © Imago

Nach 2006 und 2017 steht Marco Russ am Samstag mit Eintracht Frankfurt zum dritten Mal in einem DFB-Pokalfinale. Dieses Mal soll endlich der Titel her. Dem Innenverteidiger persönlich droht für das Spiel ein Platz auf der Bank.

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Marco Russ weiß, wie es sich anfühlt, in einem DFB-Pokalfinale zu stehen. 27 Pokalspiele hat der Verteidiger für die Eintracht bestritten. Zwei davon waren Endspiele im Berliner Olympiastadion. "2006 haben wir gegen Bayern verloren. Letztes Jahr gegen Dortmund haben wir auch ein gutes Finale gespielt. Dieses Jahr geht es wieder gegen Bayern. Es wird mal Zeit für uns", fasste Russ seine Pokalkarriere kurz und knapp zusammen. Und die scheint in dieser Saison auf ihrem Höhepunkt.

Russ oder Salcedo?

Fakt ist: Russ hat gehörigen Anteil daran, dass die Eintracht zum zweiten Mal in Folge im Pokalfinale steht. Der Hanauer hat keine einzige Minute des Wettbewerbs verpasst, stand in allen fünf Spielen in der Startelf und wurde nie ausgewechselt. Gemeinsam mit Keeper Lukas Hradecky ist er damit der Dauerläufer unter den Adlerträgern.

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Auf 480 Minuten Einsatzzeit bringt es Russ im DFB-Pokal – und damit auf beinahe halb so viele Minuten wie in der abgelaufenen Bundesligasaison (1.142). Weil allerdings pünktlich zum Finale Makoto Hasebe, David Abraham und Carlos Salcedo allesamt spielen können, droht dem 32-Jährigen ausgerechnet im Finale ein Platz auf der Bank. "Es freut uns alle, dass David übern Berg ist. Weil er unser Anführer ist und der Konstanteste. Hase hatte Zeit, sich auszuruhen. Der ist auch enorm wichtig. Dann wird man sehen, wie wir es taktisch angehen", erläuterte der Verteidiger. Wenn Abraham und Hasebe gesetzt wären, dann müsste sich Trainer Niko Kovac zwischen Russ oder Salcedo entscheiden.

Am Ende jubeln eh alle zusammen

Trotz dieser Unsicherheit blickt der Eintracht-Routinier dem Saison-Höhepunkt gelassen entgegen. Er versuche, sich über das Training anzubieten. Ob er dann auf dem Platz steht, auf der Bank sitzt oder auf der Tribüne, müsse der Trainer entscheiden. "Es wird die eine oder andere Enttäuschung geben. Das kann in meinem Fall genauso passieren. Aber wenn wir den Pott holen, stehen alle von uns da und dürfen den in die Höhe stemmen."

Dass genau das passiert, hält der Hanauer nicht für unwahrscheinlich. Auch wenn die Bayern als haushohe Favoriten gehandelt werden. Wichtig sei, dass die Eintracht fies und eklig in den Zweikämpfen agiert und den Münchener Edeltechnikern schnell den Spaß am Fußball nimmt. "Wenn die ins Grübeln kommen und sich ärgern über die härtere Gangart von uns, dann haben wir schon was erreicht." Dann sei auch eine Überraschung möglich. "Die werden mehr Ballbesitz haben als wir. Aber Stuttgart hat mit gefühlt 20 Prozent Ballbesitz auch 4:1 gewonnen. Wir werden unsere Chancen haben, da bin ich mir sicher."



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