Jovic und Haller feiern ein Tor.
Luka Jovic und Sébastien Haller schießen die Eintracht quasi im Alleingang zum Heimsieg gegen Düsseldorf. Bild © picture-alliance/dpa

Was! Für! Ein! Spiel! Eintracht Frankfurt gewinnt gegen Fortuna Düsseldorf, schießt sieben Tore und feiert den ersten Eintrachtler, der fünf Treffer in einem Spiel erzielt: Luka Jovic.

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Fünf Tore für die Geschichtsbücher! Der alles überragende Luka Jovic hat die "Serientäter" von Eintracht Frankfurt fast im Alleingang zum nächsten Sieg geschossen und mit seinen fünf Toren einen Vereinsrekord der Hessen aufgestellt. Beim 7:1 (3:0) gegen Fortuna Düsseldorf fehlte Jovic am Freitagabend damit nur ein Treffer zum Bundesliga-Rekord von Dieter Müller (1977).

Mit dem bislang besten Spiel seiner Karriere verdarb der Serbe auch dem Ex-Frankfurter Friedhelm Funkel die Rückkehr an den Main. Der Trainer der überforderten Düsseldorfer, der Frankfurt zwischen 2004 und 2009 in die Bundesliga, das DFB-Pokalfinale und den Europacup geführt hatte, stürzte mit dem Aufsteiger ans Tabellenende.

Seit Wochen überragend

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Neben dem seit Wochen überragenden Jovic, der seine Saisontreffer drei bis sieben (27./34./55./69./72.) in teilweise unnachahmlicher Manier markierte, traf Sébastien Haller (20./50.) doppelt. Der Stürmer erzielte die Führung per Handelfmeter, den Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) erst nach Ansicht der Videobilder gab - und das gewissermaßen auch überraschend. Der Unparteiische ahndete damit ein Handspiel von Düsseldorfs Adam Bodzek, das bereits zwei Minuten vorher geschehen war. 

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Der Treffer versetzte die Eintracht in einen Rausch. Lucas Torró (36.) hätte vor der Pause beinahe für noch klarere Verhältnisse gesorgt. Den Schuss des Spaniers, der nach dem Tod seines Bruders in den Kader zurückgekehrt war, lenkte Fortuna-Keeper Michael Rensing allerdings an die Latte. Auch Evan N'Dicka (45.+1) scheiterte am Aluminium.

Die ersten Chancen bleiben noch ungenutzt

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Tore und Chancen waren der verdiente Lohn für die beste Frankfurter Bundesliga-Halbzeit in dieser Saison. Die Gastgeber hatten vor 51.000 Zuschauern in der WM-Arena von der ersten Sekunde an das Heft des Handelns an sich gerissen und mussten nur deshalb länger als erhofft auf die Führung warten, weil Haller (10.) in hervorragender Position einen Ball verstolperte und Jovic (18.) mit einem Heber scheiterte.

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Die Gäste gaben indes ein völlig anderes Bild ab, sie trauten sich im ersten Durchgang nur zwei Mal in die Gefahrenzone der Frankfurter. Beim ersten Mal - es durfte beim Stand von 0:0 noch als ein Hoffnungsschimmer gedeutet werden - wurde der Schuss von Alfredo Morales (13.) geblockt. Kurz vor der Pause scheiterte Marvin Ducksch (43.) an Eintracht-Torhüter Kevin Trapp.

Düsseldorf trifft? Egal!

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Immerhin blieb Funkel mutig - oder er erweckte zumindest den Eindruck. Seine taktische Umstellung hin zum offensiveren 4-3-3-System erbrachte durch den Treffer von Dodi Lukebakio (53.) auch Ertrag. Dumm nur, dass kurz davor Haller und Jovic getroffen hatten.

Angesichts der komfortablen Führung richteten die frenetischen Fans der Frankfurter schon nach einer guten Stunden den Blick auf die nächsten Aufgaben, sie sangen glückselig vom Europacup. Dort kann die Eintracht am kommenden Donnerstag gegen Apollon Limassol einen großen Schritt Richtung Zwischenrunde der Europa League machen.

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Eintracht Frankfurt - Fortuna Düsseldorf 7:1 (3:0)

Frankfurt: Trapp (57. Rönnow) - Abraham, Hasebe, N'Dicka - da Costa, de Guzmán, Gacinovic, Kostic - Torró (46. Stendera) - Haller, Jovic (86. Hrgota)  

Düsseldorf: Rensing - Ayhan, Bodzek (46. Lukebakio), Kaminski - Zimmermann, Zimmer - Morales Sobottka (46. Barkok) - Stöger - Raman, Ducksch  

Tore: 1:0 Haller (20./HE), 2:0 Jovic (26.), 3:0 Jovic (34.), 4:0 Haller (50.), 4:1 Lukebakio (54.), 5:1 Jovic (55.), 6:1 Jovic (69.), 7:1 Jovic (72.)
Gelbe Karten: - / Zimmermann, Stöger

Schiedsrichter: Aytekin (Nürnberg)
Zuschauer: 51.000

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